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Zeige mir deinen tiefsten Schmerz, damit ich weiß wo ich dich am meisten lieben muss

Über die Heilung zwischen Mann und Frau als größte Notwendigkeit unserer heutigen Zeit


Es gibt einen Ort jenseits von richtig und falsch. Jenseits all' der Worte, die wir kennen. Jenseits der bisher gegangenen Wege. Und jenseits dessen, was wir bisher miteinander erlebt haben. Dieser Ort ist ein Ort, an dem wir uns ganz neu sehen und berühren können. Dieser Ort ist ein großes Geheimnis in unseren Herzen und wir haben uns unser Leben lang gescheut ihn aufzusuchen. Zu viel Angst hat uns davon abgehalten.


Es schien so viel leichter die Kämpfe unseres Lebens in unsere Begegnung mitzunehmen und dort fortzusetzen. Denn wir wähnten uns nicht sicher genug, die Rüstung abzulegen. Den Schutzpanzer fallenzulassen. Das Leben hatte uns schon zu oft bewiesen, dass wir dann verletzt wurden, wenn wir verletzlich waren. Also blieben wir lieber hinter unseren Burgmauern, und schossen Worte wie Pfeile durch unsere Schießscharten im Angesicht der Bedrohung zu großer Nähe. Im Kampf der Trigger und Projektionen fügten wir uns tiefe, blutige Wunden zu. Und dabei waren diese oft genau an den wunden Stellen, wo schon eine viel ältere Wunde vor sich hin schwelte.


Was ist nur passiert mit uns? Was ist der Sinn von Begegnung, die sich nicht mehr wirklich begegnet, sondern sich nur durch die Brille bisheriger Schmerzerfahrungen betrachtet?

Dabei spüren wir doch alle, wenn wir ehrlich und tief in uns hineinsehen, dass da eine Sehnsucht in uns schlummert, etwas zu leben, das so viel wahrhaftiger ist. Das so viel größer ist als nur du oder ich und das sogar das Wir übersteigt. Und wenn wir es fühlen können, so ungewohnt und ängstigend, weil fremd, es auch erscheint, können wir es auch leben.


Sind wir endlich soweit über das bisher Gewohnte hinauszuwachsen? Das wird uns viel abverlangen, soviel ist klar. Wir müssen diese wunden Stellen entblößen, die uns am meisten schmerzen. Wir müssen den kalten Schutzpanzers eines stählernen Geistes eintauschen gegen ein offenes, warmes Herz. Das war wie eine Operation am verletzlichsten Teil unserer Selbst erscheint, können wir jedoch nicht einfach im Alltag praktizieren. Dafür brauchen wir einen sicheren Raum. Denn unsere Schutzpanzer haben uns geholfen zu überleben. Und heute hindern sie uns am vollsten Leben.


Diesen sicheren Raum können wir nicht miteinander kreieren, wenn wir ihn noch nicht für uns selbst erschaffen haben. Das bedeutet wir müssen uns erst sichere Räume suchen, in denen wir lernen uns uns selbst wirklich zu offenbaren. Endlich die radikale Erlaubnis zu finden uns uns selbst zu öffnen, in dem Schmerz, den wir in unseren dunklen Kellern verschlossen gehalten haben,- und das Ganze im Beisein einer anderen Person. Das ist verdammt ängstigend!


Ich frage dich:


Doch was passiert, wenn wir diesen Mut zur maximalen Verletzlichkeit wieder aufbringen, den wir als Kinder mal hatten, bevor die Härte des Lebens uns hat hart werden lassen?


Was geschieht, wenn wir endlich die Salzsäule unseres Herzens schmelzen lassen, indem wir die ganzen angestauten Tränen endlich weinen?


Was für eine Transformation geschieht, wenn wir endlich aufhören grausam mit uns und unserem wunden, kleinen Innersten umzugehen und statt uns selbst in unserer Berührbarkeit wegzusperren, anfangen uns selbst in unserem Sosein halten zu lernen? Mit uns zu sein? Und bei uns zu bleiben...?


Ich sage dir:


Es ist ein unglaublich magischer Prozess, in dem aus unserer tiefsten Wunde unser größtes Wunder erblüht.


Die Beziehung zu uns selbst verbessert sich dahingehend, das wir uns endlich wirklich tief beginnen selbst zu vertrauen. Wir fangen an wieder an unsere Träume zu glauben und daran, dass wir in der Lage sind sie auch zu verwirklichen. Wir werden fähig wirklich Liebe zu geben und zu empfangen, aus einem gereinigten, freien und beflügelten Herzen. Es macht uns weniger Angst uns dem unvermeidlichen Schmerz der Lebendigkeit hinzugeben und so gehen wir anders mutig in unser Leben. Die Verbindung zu unserer Intuition wird gestärkt, wir verstehen unsere eigenen Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse endlich und dadurch sind wir in der Lage unser ganzes Leben aus uns heraus zu gestalten. Und das ist unbezahlbar. Das kann uns niemand mehr nehmen.


Wenn wir den Mut finden diese Arbeit mit uns selbst zu machen, verbessert sich die Beziehung zu uns selbst so drastisch, dass das automatisch Auswirkungen hat auf all' unsere anderen Beziehungen. Denn erst wenn wir uns selbst wirklich ehrlich sehen und in unserem tiefsten Schmerz lieben lernen, sind wir zu wahrhaftiger Liebe fähig.


Zu einer Liebe, die heilt, statt zu zerstören.

Zu einer Liebe, die vergibt, statt zu hassen.

Zu einer Liebe, die nährt, statt zu er-warten.

Zu einer Liebe, die wachsen lässt, statt zu stutzen.

Zu einer Liebe, die frei lässt, statt einzuengen.


DANN können wir, Mann und Frau, das füreinander sein, was wir immer füreinander gemeint waren: eine Heimat. Ein sicherer Ort. Dieser Ort, von dem wir immer geträumt haben und der als Samen in der Tiefe unserer sehnsüchtig schmerzenden Herzen geschlummert hat. Diesen Samen dürfen wir als goldenes Potential betrachten, das wir ALLE ins uns tragen, egal wie schwer unsere Geschichten waren.


Auch ich kreiere solche sicheren Räume, in denen Frauen* sich selbst in ihrer Verletzlichkeit uns Tiefe erfahren, bezeugen und halten lernen.


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